Triple Trouble! EPIC Parallel Review

Hallo zusammen,

seit mehreren Wochen bekommen wir nun mit, dass in den Sozialen Medien eine neue Zigarrenmarke namens EPIC die Runde macht.
Die Zigarrenserie „EPIC“ wurde 2013 von Dean Parsons ins Leben gerufen, nachdem er (aus beruflichen Gründen häufig in der Dominikanischen Republik) festgestellt hat,
dass sich Geschäfte am besten bei einer guten Zigarre abhalten lassen. Bereits bevor er seinen Wohnsitz in die Dom Rep. verlagerte, keimte in ihm die Idee, eine eigene Zigarrenserie zu kreiren.

Ich hatte das Glück, Dean bei seiner Roadtour im April Megastore von Harald Sommer zu treffen und mich mit ihm über seine Zigarrenserie zu unterhalten.
Sein Augenmerk bei den drei Linien sei es, ein möglichst großes Spektrum abzudecken, deswegen unterscheiden die Linien sich auch, ohne den eigenen hohen Qualitätsanspruch zu vernachlässigen, der bei Dean über alles steht.

Um die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen weitestgehend zu erreichen, lanciert Kleinlagel Zigarren als Importeur auch gleich alle aktuellen Linien in Deutschland.
Dazu gehört viel Mut, aber auch viel vertrauen und ganz ohne Verständnis und Kenntnis der Branche geht das auch nicht. Da haben Martina und Klaus wieder ein gutes Händchen bewiesen.

Ich habe mir diesmal vorgenommen, alle drei Linien Parallel zu rauchen, ert einmal hat man da wirklich den direkten Vergleich, zweitens… hatte ich mal Bock drauf! 😉
Geraucht werden hierfür, Epic Maduro Reserva Torpedo Boxpressed, Epic Corojo Reserva Double Corona und Epic Gold Corona Extra.

Um das alles übersichtlicher zu machen, habe ich das alles etwas tabellarisch und mehr Stichpunkthaltig aufgeführt. Ich hoffe, es ist soweit verständlich. 🙂

Die Optik:
Maduro:
Dunkel, trocken, rauh, feine Adern, sehr sauber verarbeitet, mittelfest gerollt
Corojo Reserva
Ölig, speckig, feine Adern, fleckig, braun-helbraun, rustikaler Eindruck, fest gerollt
Gold
Trockenes Deckblatt, rustikale Erscheinung, mittelbraun, mittlere Adern, mittelfest gerollt

Der Kaltgeruch:
Maduro
Kuhstall (!), Trockenobst, frisches Heu
Corojo Reserva
Fruchtig, trocken, Tabak pur
Gold
Ähnlich wie bei der Corojo Reserva, lediglich milder, etwas Leder

Das Anzünden (zuerst mit Jetflame angetoastet, danach mit Zündholz)
Maduro
Problemlos, erster Zug sehr herzhaft, süffig, süß, voller Rauch
Corojo Reserva
Etwas ungleichmäßig an, man musste mehrmals ziehen, bis sie voll da war.
Gold
Problemlos, trocken, etwas schärfe, danach fruchtig, ledrig, sehr viel Rauch

Erste Hälfte:
Maduro
Süffig, süß, voller Rauch, Kirschen, Kuhstall nur noch im Hintergrund present, volle Würze, Mittelkräftig,
sehr gut gereifter Tabak, gleichmäßiger Abbrand, Asche fällt nach guten 3 – 4 cm ab, an körper zunehmend, je mehr man sich der 2. Hälfte nähert.
Corojo Reserva
Deckblatt wellt sich leicht am Brandende, wirkt etwas frisch, erinnert leicht an Pfeifentabak,
bröselige Asche, musste in der ersten Hälfte 3x angezündet und degasiert werden.
Gold
Von Anfang an voller Rauch, nussig, cremig, sehr aromatisch, mittelwürzig, ohne „Lasch“ zu wirken, blumig, schöne complexität,
macht im Gegensatz zum optischen einen sehr feinen Eindruck.

Zweite Hälfte:
Maduro
Stärke nimmt in der zweiten Hälfte zu, leichter Pfeffer und Früchte (Rethronasal), sehr guter Abbrand, schöne Entwicklung,
intensiver werdend ohne zu überfordern
Corojo Reserva
Die frische des Tabaks zeigt ihre Wirkung, das Exemplar neigte zum häufigen ausgehen, wirklt linear, kaum Entwicklung, die Aromen (Erdigkeit)lassen leicht nach.
Gold
Nussiger werdend, Aromen nehmen an dichte zu, kräftiger, voller Rauch, würzig, ganz leichter Pfeffer, aber immer im Bereich des „humanen“.

Fazit:
Leider hatte ich bei dem Exemplar der Corojo Reserva etwas Pech. Da sie ständig ausging, kann ich da nicht wirklich eine objektive Meinung abgeben.
Überrascht hat mich bei den drei Linien die Gold. Sehr fein abgemischt, elegant und komplex. Und das immer begleitet durch einen schönen, dichten Rauch,
der zum ende hin sogar gefühlt immer dichter und cremiger wurde.
Die Maduro ist ein klassiker für jeden Maduro-Fan, fruchtig, erdig, ohne diesen metallischen Beigeschmack, den Maduros gerne im Mund hinterlassen.
Die Maduro hatte für meinen Geschmack auch den am besten gereiften Tabak, dicht gefolgt von der Gold.
Was mich an der Gold besonders gefreut hat, ist dass es auch eines meiner Lieblingsformate gibt: die Corona Extra! Ein Format, welches es nicht mehr so häufig im Markt zu sehen ist.

Ich hoffe, ich konnte euch meine Eindrücke (etwas simpel aufgeführt) gut rüber bringen.
Für mich war es eine interessante Erfahrung, drei Zigarren gleichzeitig, voll konzentriert zu rauchen. Ich musste mich anschliessend erst mal 10 Minuten hinlegen, denn Nikotin hatten alle drei Zigarren ausreichend…. 😉

So, ich wünsch euch viel Spaß beim Bilder anschauen und nachrauchen und wenn ihr wollt, hinterlasst mir ein Feedback!
Würde mich freuen!

Euer TuttoFumo

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