Kristoff Ligero Criollo Robusto

Hallo ihr anbeter des blauen Dunstes!
Ich weiss, hier hat es schon länger nichts mehr zu lesene gegeben, aber Umzug, Jobwechsel und dementsprechend wenig Zeit,
was neues zu probieren gehen einfach nicht spurlos an einem vorbei. Da ist man froh, wenn man beim Genuß einer Zigarre Zeit und Ruhe für sich findet und nicht noch notizen machen muss… 😉

Nichts desto trotz, habe ich in letzter Zeit mal wieder ein paar leckere Neuigkeiten ausprobieren dürfen und auch schon zu Papier gebracht. Ihr dürft euch also freuen! (Wenn ihr wollt.. ;-))

Heute möchte ich etwas über die Kristoff Ligero Criollo Robusto schreiben.
Diese Zigarre ist relativ frisch auf dem Markt, obwohl es die Marke schon etwas länger hier in Deutschland zu erwerben gibt.
Allerdings nicht in diesem Blend.
Hier mal zu den „Hardfacts“:
Marke:
Kristoff

Produkt:
Robusto

Herstellungsart:
Totalmente a mano – (longfiller)TAM

Länge:
13.97

Durchmesser
2.14

Ich will euch hier nicht mit den üblichen Informationen zur Tabakmischung und Herstellung „langweilen“,
das bekommt ihr auch in den einschlägigen Shops zu lesen.
Nur eines, ich habe einige Kristoffs bis jetzt „verraucht“, bei der „Criollo Ligero“ würde ich sagen,
sie liegt vom Raucherlebnis im oberen mittelfeld.
Zwar weiß der höhere Ligero – Anteil durchaus zu überzeugen und für eine Dom. Rep. ist der Blend mit Einlage aus Honduras und Nicaragua richtig gut gelungen, aber ich hätte mir hier etwas mehr vielschichtigkeit gewünscht.
Was bei so einer „Würzbombe“ bestimmt nicht einfach ist.

Qualitativ ist der „Robusto“ (für mich ist es eher ein Toro) absolut zu überzeugen.
Perfekter Zug, Abbrand und Rauchvolumen! Die Verarbeitung, wie bei allen anderen Kristoff, nahezu makellos.
Ein schönes, speckiges Deckblatt mit liebevoll gezwirbeltem Zöpfchen an der Capa und ein „shaggy foot“ – Brandende, bei dem das Deckblatt unten zusammengerollt wird, machend diese Zigarre zu einem „hinkucker“.

Was ich aktuell jedem ans Herz legen kann ist, sich die aktuell in Online-Shops erhältlichen Sampler zu besorgen,
dort bekommt man aus allen aktuellen Linien und in Deutschland nicht erhältlichen Ziagrren je einen schönen Toro zu einem Top Kurs. Die beste Möglichkeit, sich mit der Marke „Kristoff“ bekannt zu machen.

Ihr merkt schon, ich bin ein Fan… 😉

Und da es ohne das übliche Tastingformat nicht geht, hier noch mal kurz zusammengefasst:

Vor dem Anzünden:
Kaltgeruch: Trockenobst, süßlich-herb, erinnert an dunklen Honig
Kaltzug: Süß, Blumig, Anis
nach dem Anzünden:
1/3:
Die Aromen des Kaltgeruchs bestätigen sich nur leicht. Etwas flach, fängt nur moderat an. Etwas typischer DomRep „muff“,
der sofort verfliegt. (zum Glück!)
Nach 5-6 Zügen gibt es eine Steigerung. Ganz leichter Pfeffer, der Ligero Kickt rein, ohne zu überfordern.
Und da sind auch schon die Trockenfrüchte! Vermischt mit Kastanien… Ich glaube ich rauche einen Weihnachtsmarkt…!
2/3:
Keine besondere Entwicklung. Etwas „geradelinig“. Ligero: check! Voller Körper: Check!
Es kommt eine angenehme erdigkeit hinzu, etwas subtil, verträgt sich aber gut mit der Süße, die sich konstant durchzieht…
3/3:
Kein Finale Furioso, der Ligero, die Aromen vom Anfang bleiben nach wie vor bestehen. Bis zum Schluß.

Fazit:
Die Kristoff Ligero Criollo Robusto ist kein Wunder an komplexität. Diese ging zu Lasten des höheren Ligero Anteils.
Was die Zigarre keineswegs schlecht macht. Im Gegenteil. Die meisten Kristoffs, die ich geracht habe waren sehr vielschichtig, da macht es Spaß, mal nen kleinen Dampfhammer zwischendurch zu haben.

Kauftipp: Klaro! 4/5 Sternen!!

Bis zum nächsten mal!

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